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Stress / Burnout

Auf dieser Seite möchte ich Sie über das Erschöpfungssyndrom informieren, das mit dem Begriff Burnout belegt wird. Nachstehende Inhaltsangabe informiert Sie übersichtlich zu diesem Thema.

 

Inhaltsangabe

  • Zahlen und Fakten zum Burnout
  • Burnout-Symptome
  • Persönlichkeitsfaktoren
  • Zusammenfassung
  • Work-life Balance
  • Warum Ratgeber nix bringen
  • Fazit


Grundsätzliches zum Begriff Burnout

Burnout – jeder kennt das Wort. Was genau bedeutet es und woher stammt es?

  • Der Begriff „Burnout“ entstammt der Kernphysik.
  • Dort werden heißgelaufene und ausgebrannte Brennstäbe so benannt.
  • Burnout beim Menschen meint also, dass Betroffene nach langem Funktionieren auf hohem Niveau ausgebrannt sind.


Was ist Burnout?

Ist der Burnout beim Menschen eine Überlastung, Stress, eine Form von Depression, ein Nervenzusammenbruch ...?

  • Bislang gibt es keine verbindlichen Aussagen über das Burnout-Syndrom.
  • Klinisch wird Burnout als Problem der Lebensbewältigung betrachtet.
  • Burnout bedeutet, dass weniger Energie zugeführt, als abgeführt wird.
  • Wenn man von Burnout redet, spricht man auch immer von Stress.


Stress – Definition

Das Wort Stress ist in aller Munde. Was bedeutet Stress eigentlich genau?

  • Stress kommt von lateinisch: stringere = anspannen.
  • Der Begriff entstammt der Geologie und bezeichnet einen einseitigen, gerichteten Druck.
  • Stress ist für den Menschen alles, was er nicht kontrollieren kann.


Zahlen und Fakten zum Burnout

Inzwischen hat das Phänomen Burnout erhebliche Dimensionen angenommen. Nachstehend ein paar Zahlen und Fakten hierzu.

  • Zirka13 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland sind von Burnout betroffen.
  • 40% der Berufstätigen fühlen sich erschöpft oder sogar ausgebrannt.
  • 2010 gab es fast zehn Millionen Krankheitstage wegen Burnout.
  • Der Bruttowertschöpfungsverlust in Deutschland beträgt etwa 71 Milliarden Euro.

Quelle: TK Gesundheitsreport & KKH-Allianz & WHO & Stressreport Deutschland 2012

 

Burnout auslösende Faktoren

Es gibt innere und äußere Auslöser, die einander oft bedingen, bzw. miteinander verwoben sind. Welche Einflüsse aus der Umwelt belasten mich? Welche inneren Gegebenheiten verstärken das Erleben von ausgebrannt sein?

 

Äußere Faktoren

Dem Stressreport Deutschland 2012 zufolge sind die 6 häufigsten, als belastend empfunden Anforderungen am Arbeitsplatz:

  • Verschiedene Arbeiten gleichzeitig betreuen (über 60%)
  • Starker Termin- und Leistungsdruck (über 55%)
  • Ständig wiederkehrende Arbeitsvorgänge (über 55%)
  • Störungen oder Unterbrechungen bei der Arbeit (bis zu 55%)
  • Sehr schnell arbeiten müssen (über 50%)
  • Konfrontation mit neuen Aufgaben (bis zu 50%)


Innere Faktoren

Das Erleben und Bewerten äußerer Faktoren ist immer auch von individuell verschiedenen inneren Faktoren abhängig. Nachstehend einige der häufigsten:

  • Sorgen und Existenzängste
  • Ausgeprägte Gewissenhaftigkeit
  • Angst vor Kritik
  • Identifikation und Wertung der eigenen Person über Arbeit und Leistung
  • Tiefe Sehnsucht nach Anerkennung durch andere Menschen
  • MangelndeRessourcen


Burnout-Symptome

Die Symptome zeigen sich auf unterschiedlichen Ebenen des Menschen und seines Erlebens. Diese lassen sich in fünf Kategorien einteilen:

  • Körperlich
  • Emotional
  • Rational
  • Verhalten
  • Sozial


Körperliche Symptome

  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Ein- und Durchschlafstörungen
  • Häufige Erkältungen
  • Kopfschmerzen
  • Magen- und Darmbeschwerden
  • Bluthochdruck
  • Rücken- und Nackenschmerzen

 

Emotionale Symptome

  • Gefühle des Versagens
  • Schuldgefühle
  • Frustration
  • Niedergeschlagenheit
  • Angst und Unsicherheit
  • Misstrauen
  • Zynismus / Sarkasmus / Ironie
  • Gefühl der Verzweiflung

 

Rationale Symptome

  • Merkfähigkeitsstörungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Gedächtnisstörungen
  • Auffassungsstörungen
  • Dissoziationen
  • Ratlosigkeit

 

Veränderungen des Verhaltens

  • Drogen- oder Alkoholmissbrauch
  • Erhöhte Aggressivität
  • Häufigeres Fehlen am Arbeitsplatz
  • Längere Pausen
  • Verminderte Effizienz

 

Soziale Veränderungen

  • Verlust von positiven Gefühlen gegenüber Kunden, Kollegen, Freunden
  • Widerstand gegen Anrufe und Besuche
  • Isolierung und Rückzug
  • Ehe- und Familienprobleme
  • Übersteigerte Reaktionen
  • Verringerte Konfliktfähigkeit

 

Ein Burnout wird in unterschiedliche Phasen eingeteilt, die den Verlauf symptomatisch beschreiben. In dem von mir hier vorgestellten Modell handelt es sich um 5 Phasen.

 

Die 5 Phasen des Burnouts

  1. Enthusiasmus/Euphorie
  2. Stagnation
  3. Frustration
  4. Apathie
  5. Endstation Burnout-Syndrom

 

 

 

 

 

Liebe Besucherinnen und Besucher, in Kürze wird dieser Artikel fortgesetzt. (Stand: 07. März 2017)

 

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