Manie

Manie

Synonyme

· Endogene Manie

· Zyklothyme Manie

· Manische Episode

Ursachen

Es liegen die gleichen Ursachen wie bei Depressionen zugrunde

Symptome

Affektive Störungen

Manische Verstimmung – grundlose Heiterkeit, Euphorie, optimistische Stimmung, fehlen jeglicher Lebensangst, maßlose Selbstüberschätzung, Dysphorie (=Übellaunigkeit), Distanzlosigkeit im Verhalten anderen Menschen gegenüber, Vitalsymptome wie z.B. Schlafstörungen, Schlafdefizit, gesteigerte Libido/Potenz.

Formale Denkstörungen

Ideenflucht und Ablenkbarkeit – Es werden ständig neue Einfälle produziert, Klient gerät vom 100te ins 1000te, beschleunigtes Denken, flüchtig, unkonzentriert, ablenkbar.

Inhaltliche Denkstörungen

Wahn – Grössenwahn, Grössenideen, Selbstüberschätzung, Megalomanie (=Grössenwahn mit der Unfähigkeit, Schuld zu erleben. (gleichsam von seinem „Überich“ befreit)

Antriebsstörungen

Erhöhte Aktivität, starker Bewegungsdrang, aggressive Handlungen, psychomotorische Enthemmung.

Psychomotorische Störungen

Psychomotorische Erregung, Hyperkinesie – Gesteigerter Rede, - Bewegungs, - und Betätigungsdrang, Erleichterung von Beschlüssen und Handlungen, gewagte Spekulationen, unsinnige Geldausgaben, unerfüllbare Pflichten, sexuelle und alkoholische Exzesse und Entgleisungen.

Gehobenheit der Vitalgefühle

Gefühl der ungewöhnlichen Gesundheit und der ungewöhnlich hohen Leistungsfähigkeit, kein Krankheitsgefühl, absolut fehlende Krankheitseinsicht.

Körperlich, vegetative Symptome

Gestörter Schlaf, Schlafdefizit wird nicht als negativ empfunden, Veränderung der akustischen und optischen Wahrnehmung (=sensomotorische Störungen).

 Paranoide, halluzinatorische und katatone Symptome

Wenn diese Symptome langandauernd bestehen, spricht man von einer „Schizoaffektiven Psychose“.

 

Therapie

Medikamente

Neuroleptika, Lithium, ggf. Sedierung durch Benzodiazipine.

Psychotherapie

Ist erst nach Abklingen (=Remission) der manischen Phase im freien Intervall möglich. Ist bei manisch erkrankten Menschen aufgrund der fehlenden Krankheitseinsicht nur sehr schwer möglich.

 

Die Manie ist eine schwerwiegende endogene Erkrankung des Menschen, die mit einer Stoffwechselstörung des Gehirns einhergeht. Manischen Patienten fehlt in der akuten Phase jegliche Krankheitseinsicht. Da die Manie wiederkehrend (=rezidivierend) sein kann, ist es wichtig das Auftauchen künftiger manischer Schübe mittels einer medikamentösen Einstellung zu verringen (=Rückfallprophylaxe). Suchen Sie deshalb unbedingt einen Arzt auf, wenn Sie unter einer Manie leiden.

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ANDRÉ YASSA - PRAXIS FÜR PSYCHOTHERAPIE & COACHING
 

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