Zwang

Zwang

Nach sorgfältiger Abklärung der Ursachen können Zwangstörungen mit Hilfe psychotherapeutischer Methoden sehr gut behandelt werden.

 

Zwangsstörungen


Die Zwangsstörung ist durch wiederkehrende Zwangsgedanken, Zwangsimpulse und Zwangshandlungen gekennzeichnet, die beträchtlichen Leidensdruck verursachen und das Alltagsleben sowie die schulischen, beruflichen und sozialen Beziehungen des Betroffenen erheblich beeinträchtigen. Für diese Handlungen werden täglich mehr als eine Stunde täglich ausgeübt und die betroffene Person ist sich bewusst, dass diese Zwangsgedanken, Zwangsimpulse oder Zwangshandlungen übertrieben und irrational sind. Zwangsgedanken sind aufdringliche und wiederkehrende Gedanken oder Vorstellungen, während es sich bei Zwangshandlungen um bewusste, stereotype und ständig wiederholte Verhaltensweisen wie z. B. Zählen, Kontrollieren oder Vermeiden von Situationen handelt. Die häufigsten Fälle sind der Kontrollzwang und der Waschzwang. Hinter den Zwängen steckt Angst, die durch die Zwangshandlungen gemindert wird.

 

Die wichtigsten Symptome sind:

  1. Zwangsvorstellung, schmutzig zu sein, mit daraus folgendem zwanghaften Waschen und / oder Vermeiden des Objektes
  2. Krankhafter Zweifel mit zwanghaftem ständigen Bedürfnis, irgendetwas zu kontrollieren (z. B. ob das Gas abgedreht oder die Tür abgeschlossen ist)
  3. Zwangsvorstellungen über sexuelle oder aggressive Handlungen
  4. Bedürfnis nach Symmetrie und Präzision, das zu übermäßiger Langsamkeit führt (so dass zum Beispiel das Rasieren oder Essen Stunden dauert)
  5. Religiöse Obsessionen und zwanghaftes Sammeln

 

Zunächst einmal hat der Zwang also den Sinn die Angst zu vermeiden. Wenn Sie unter Zwängen leiden, schaue ich mit Ihnen gemeinsam darauf, welcher Sinn dahinter steht und wie die bisherige Lösung des Zwanges von einer hilfreichen Lösung ersetzt wird.

 

Wenn Sie unter einer Zwangsstörung leiden, sollten Sie auf alle Fälle Ihren Hausarzt aufsuchen um anderweitige medizinische Ursachen ausschließen zu können. Zudem sind Begleiterscheinungen der Zwangsstörung stets die Angst und häufig auch Depressionen oder Unruhe. Diese Symptome können mit medizinischer Unterstützung gut gelindert werden. Nach sorgfältiger Abklärung der Ursachen können somit Zwangstörungen durch psychotherapeutischer Methoden sehr gut behandelt werden.

 

 

 

 

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ANDRÉ YASSA - PRAXIS FÜR PSYCHOTHERAPIE & COACHING
 

Am Stadtpark 95
90409 Nürnberg
 

 

Telefon   0911-58741 37
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