Burnout – Die Krankheit der Sieger

Grundsätzliches zum Begriff „Burnout“

Burnout – jeder kennt das Wort. Was genau bedeutet es und woher stammt es? Der Begriff „Burnout“ entstammt der Kernphysik.

Dort werden heiß gelaufene und ausgebrannte Brennstäbe so benannt.

Burnout beim Menschen meint also, dass Betroffene nach langem Funktionieren auf hohem Niveau ausgebrannt ist.

Wenn Sie mehr erfahren möchten über Erschöpfungssyndrome, Stress, Burnout und was man dagegen tun kann, können Sie unter nachstehendem Link den ganzen Artikel lesen.

Burnout&Prävention

Adressen für den Notfall und Krisen in Nürnberg

Adressen für den Notfall

Nachstehend finden Sie Adressen und Links zu Beratung und Hilfe in Krisen.
Krisendienst Mittelfranken

0911 – 42 48 55 – 0
www.krisendienst-mittelfranken.de
abends und am Wochenende, auch auf türkisch und russisch

Frauennotruf Nürnberg e.V.

0911 – 28 44 00
www.frauennotruf.info

Telefonseelsorge (anonym, 24 h, kostenfrei)

0800 – 111 0 111
0800 – 111 0 222
www.telefonseelsorge.de (auch als chat oder webmail)

Notruf des Kinder- und Jugenddienstes (KJND)

0911 – 231 33 33
www.kjnd.nuernberg.de
24h, auch für Eltern

Beauftragte der Polizei für Frauen und Kinder

0911 – 21 12 13 31 (auch anonym)
www.polizei.bayern.de
während der Bürozeiten, sonst Anrufbeantworter, Informationsbroschüren für Opfer

Frauenhaus – Verein Hilfe für Frauen in Not e.V.

0911 – 33 39 15 (24h-Notruf)
0911 – 378 88 78 (Beratungsstelle)
www.frauenhaus-nuernberg.de
häusliche Gewalt und/oder Stalking

Wie funktioniert eigentlich Kommunikation?

Das Wort Kommunikation bedeutet: „Teilnehmen an oder teilen von Informationen, Gedanken, Botschaften oder Signalen.“ Eine Grundannahme der Kommunikation besagt, dass es nicht möglich ist, nicht zu kommunizieren. (Axiom I von Paul Watzlawick) Insofern erscheint es sinnvoll, sich mit Möglichkeiten zur Verbesserung der Kommunikation auseinander zusetzen.

Senden und Empfangen

Oft wird von Sendern und Empfängern gesprochen, wenn es um Kommunikation geht.
Das Sender-Empfänger-Modell der Kommunikation stammt von dem britischen Soziologen Stuart Hall (1970er Jahre). In diesem Modell wird Kommunikation definiert, als Übertragung einer Nachricht von einem Sender zu einem Empfänger. Die Nachricht wird codiert, in der Regel in Sprache, und als Signal über einen Übertragungskanal (Luft) übermittelt. Auf dem Weg vom Sender zum Empfänger kann die Nachricht durch Störungen verfälscht werden. Eine Voraussetzung für die erfolgreiche Kommunikation ist, dass Sender und Empfänger die gleiche Codierung für die Nachricht verwenden, also die gleiche Sprache sprechen.

Dieses Modell vermittelt den Eindruck, als verlaufe Kommunikation zwischen Menschen so, wie zwischen einem Radiosender und einem Radioempfangsgerät.

Überraschender Weise ist dies jedoch falsch. Der Sender codiert nämlich etwas anderes als der Empfänger decodiert, da beide unterschiedliche Decodierungs­systeme verwenden, nämlich ihr jeweils anderes Denken und Empfinden. Das Modell nach Hall funktioniert aber nur, wenn die gleiche Codierung verwendet wird. Das heißt die Mitteilungs­absicht des Senders muss seiner Bedürfnis­befriedigungs­absicht entsprechend formuliert sein und zugleich vom Empfänger in dessen Sinne verstanden werden. Das heißt, dass der Sender sich so mitteilen muss, dass er vom Empfänger verstanden wird. Eine große Schwierigkeit besteht also darin, dass der Sender eine Botschaft senden muss, die der Empfänger so entschlüsseln kann, dass beim Empfänger das ankommt, was der Sender beabsichtigt.

Der größte Unterschied zum Radiomodell jedoch ist, dass wir Botschaften nicht wie Radios empfangen. Wir müssen die Informationen ständig übersetzen. Deshalb ist Kommunikation, das miteinander Reden, so schwierig und missverständlich.

Eine gelungene Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg, sowohl im Beruflichen, als auch im Privaten. Gerne unterstütze ich Sie, wenn Sie Bedarf haben, besser kommunizieren zu können.

GFK – Gewaltfreie Kommunikation

Gewaltfreie Kommunikation ist ein Schlüssel, ein Weg, eine Möglichkeit bei sich selbst anzukommen und somit auch beim anderen Menschen, dem Kommunikationspartner. Gewaltfreie Kommunikation folgt einem bestimmten Weg der Kommunikation.

An erster Stelle steht die Mitteilung dessen, was man beobachtet hat. Es handelt sich dabei um die reine Beobachtung, ohne eigene Bewertung.
Danach folgt die Mitteilung der eigenen Gefühle, die das Beobachtete bei einem selbst ausgelöst hat.
Als drittes teilt man dem Kommunikationspartner mit, durch welches nicht befriedigte Bedürfnis das Gefühl entstanden ist.
Als viertes kann man im Anschluss eine Bitte an sein Gegenüber richten.

Ein Beispiel soll Ihnen das Ganze veranschaulichen.

Zwei Menschen sind für 20 Uhr in einem Restaurant zum Essen verabredet. Eine Person ist pünktlich, die andere Person verspätet sich ohne weitere Benachrichtigung um 30 Minuten. Wer hat es noch nicht erlebt, in so einem Falle über die zu spätkommende Person verärgert zu sein? Ärger über andere Menschen oder Situationen zu empfinden, kann der Beginn von Gewalt in der Kommunikation sein. Oft entstehen nämlich aus einer solchen Haltung Anschuldigungen, wie:

Du bist schuld, dass…

Deinetwegen geht es mir jetzt schlecht.

Deinetwegen musste ich mich jetzt aufregen.

Du machst mich noch verrückt.

Tatsache ist, dass man nicht wissen kann, warum das Gegenüber erst 30 Minuten später als vereinbart im Restaurant erscheint. Es kann eine Autopanne gegeben haben, einen Verkehrsstau, das Handy wurde Zuhause vergessen, der Babysitter kam zu spät… So lange man keine Beobachtungen zur Verfügung hat, welche die Verspätung erklären können, ist ein Mensch nicht in der Lage die Situation zu beurteilen. Trotzdem kann dieses unbestimmte Warten unangenehme Gefühle im Menschen auslösen. Vielleicht ist es Sorge um den anderen Menschen, vielleicht Irritation oder das Empfinden dem anderen Menschen nicht wertvoll genug zu sein.

In der gewaltfreien Kommunikation könnte ein Gesprächsverlauf so aussehen.

Ich sehe, dass du 30 Minuten nach unserem vereinbarten Termin kommst. (Beobachtung)
Darauf hatte ich jetzt mit innerer Unruhe reagiert. (Gefühl)
Es wäre mir ein Bedürfnis gewesen, den Grund für deine Verspätung früher zu erfahren. (Bedürfnis)
Deshalb möchte ich dich bitten das nächste Mal pünktlich zu sein oder mich bezüglich eines Zuspätkommens rechtzeitig zu unterrichten. (Bitte)

Dies ist nur ein beispielhafte Möglichkeit. Die gewaltfreie Kommunikation ist keine Technik, die man rational gesteuert anwendet, sondern ist die gewaltfreie Kommunikation eine Möglichkeit sich selbst, seine Bedürfnisse und Gefühle genau zu verstehen und zum Ausdruck zu bringen, sowie die Gefühle und Bedürfnisse des anderen Menschen verstehen zu lernen.

Alle zwischenmenschlichen Konflikte sind dem Grunde nach friedlich zu lösen. Wenn das nicht geschieht, dann deshalb weil eine Situation eine Überforderung darstellt. Eine Situation überfordert uns Menschen dann, wenn uns die Möglichkeiten fehlen mit der Situation umgehen zu können, bspw. weil wir sie überhaupt nicht richtig verstehen. Zum Beispiel uns über die Verspätung eines anderen Menschen aufzuregen, ohne zu verstehen, dass der zu spät Kommende gar nicht für diese Aufregung verantwortlich ist und dass man Situationen, und damit Menschen, erst beurteilen kann, wenn man weiß, warum etwas so geschehen ist, wie es geschehen ist.

Gewaltfreie Kommunikation kann in allen Bereichen des Lebens hilfreich sein. Ob Zuhause mit der eigenen Familie oder in der Arbeit mit den Kollegen und Vorgesetzten, überall kann die gewaltfreie Kommunikation das Leben erleichtern und angenehmer für alle beteiligten Menschen sein.

Ich selbst lebe die gewaltfreie Kommunikation seit vielen Jahren und weiß aus eigener Erfahrung, dass es ein Prozess ist, der Zeit und Raum und Zuwendung braucht, so dass die Haltung aus der die gewaltfreie Kommunikation ganz automatisch hervorgeht, immer tragender wird im Leben. Die anfängliche Mühe lohnt sich jedoch, denn die mögliche Steigerung der Lebensqualtität lässt sich mitunter unmittelbar erleben, sobald man selbst aus der gewaltfreien Haltung heraus kommuniziert.

Ich biete die gewaltfreie Kommunikation sowohl als Wochenendkurs an der Paracelsusschule Nürnberg an, bitte fragen Sie die Studienleitung nach meinen Kursen, als auch in den Beratungs- und Therapiestunden. Durch zahlreiche Arbeitsblätter und ein auf Sie als Interessent/in abgestimmtes Skript kann ich Sie so unterstützen, dass Sie den größten Teil der gewaltfreien Kommunikation in aller Ruhe Zuhause verstehen lernen und erproben können. Wenn Sie mehr Interesse an der gewaltfreien Kommunikation haben, freue ich mich auf Ihren Anfrage.

Katathym-Imaginative Psychotherapie – KIB/KIP

Als Kind war uns eine bildliche Vorstellungskraft eigen, da wir in magischen Bildwelten lebten. In unser kindlichen Vorstellungskraft konnten Bäume zu Lebewesen werden oder Naturgeister plötzlich hinter einem Baum hervor schlüpfen. Bei Erwachsenen können Tagtraumbilder bewusst entwickelt und therapeutisch gelenkt werden. Tagtraumbilder bringen mit stärkenden inneren Kräften in Kontakt. Der in inneren Bildern Reisende erweitert dabei spielerisch sein kreatives Potenzial und erweitert seine Alltagskompetenzen.

Die Katathym-imaginative Psychotherapie, die von dem Arzt und Psychoanalytiker Hans Carl Leuner entwickelt wurde, ist eine Therapieform, bei der mit Tagträumen gearbeitet wird. Mit Hilfe eines ausgewählten Fokus (wie z.B. Wiese, Haus, Fluss, Berg, Löwe oder Vulkan) kann der Klient in Kontakt mit unbewussten Themen und stärkenden Ressourcen kommen. In der imaginativ-symbolischen Auseinandersetzung können neue Erlebens- und Verhaltensmöglichkeiten erschlossen werden. In Tagtraumbildern ergeben sich häufig spontane Einsichten, die als Ich-Stärkung erlebt werden. Der Klient eröffnet sich dadurch neue und kreative Handlungsspielräume. Mit Hilfe eines konkreten Fokus können Symbole und Bilder aus tieferen inneren Schichten freigesetzt, erlebt und bearbeitet werden.

Aufstellungen in der Therapie

Die bekannteste und verbreiteste Aufstellungsform ist die systemische Familienaufstellung. Aufstellungsarbeit ist aber weit mehr als ausschließlich Familienaufstellungen zu machen. Im Grunde können alle Anliegen und Ansätze aufgestellt und mittels Aufstellungen bearbeitet und ggf. auch gelöst werden.

Was unterscheidet Aufstellung von anderen Interventionsformen?

Der größte Unterschied von Aufstellungen zu Interventionsformen, wie beispielsweise der Gesprächsführung, ist, dass man mit den Informationen des Körpers arbeiten kann. Alles Erlebte des Menschen, jedes Gefühl, jeder Gedanke, jede Erinnerung hat auch einen körperlichen Niederschlag. Der Körper hat das gesamte Erleben nonverbal, also nicht sprachlich, abgespeichert. Ebenso hat der Körper ein genaues Wissen um den Lösungszustand, bzw. den Zustand seelischer und körperlicher Gesundheit. Und der Körper weiß um Ansätze und Wege.

Diese Informationen können mittels der Aufstellungen in Erfahrung gebracht werden. Diese Erfahrungen sind zudem sehr umfassend im Menschen verankert, das heißt es werden viele Sinne angesprochen und berührt. Dadurch kann es zu sehr umfassenden Veränderungen kommen, die durch eine reine Gesprächsintervention eventuell nicht erreichbar wäre.

Im Grunde kann alles worüber man sprechen kann, auch aufgestellt werden. Wenn beispielsweise ein Bewerbungsgespräch im Raum steht und es gibt innere Unsicherheiten, dann kann durch eine Aufstellungsarbeit das Anliegen erlebt und entsprechende Ressourcen, also Fähigkeiten entwickelt werden.

Hypnose

Die Hypnose ist nach wie vor eine sehr unterschiedlich betrachtete und bewertete therapeutische Methode. Hinlänglich bekannt ist die Showhypnose die auf Bühnen vorgeführt wird. Diese Art der Hypnose hat mit der Hypnose im beratenden und therapeutischen Kontext nichts zu tun.

Hypnotisch ist, was in der Tiefe auf den Menschen einwirkt und dabei zunächst an seinem Bewusstsein vorbei geht. Seelische Beschwerden können auf ungelöste Konflikte hinweisen, die dem Menschen nicht bewusst sind. Mittels der Hypnose ist es möglich auf schonende Art und Weise diese Konflikte aufzulösen, indem sie in der Hypnose nachbearbeitet und weiterbearbeitet werden. Dazu müsste noch nicht einmal der genaue Konflikt bekannt sein.

Alles was ein Mensch erlebt, wirkt auf alle Ebenen seines Wahrnehmungsvermögens ein, sowie auf den gesamten Körper. Deshalb hilft ein Darüber sprechen oft alleine nicht, diese vergangenen Erlebnisse aufzuarbeiten. Mittels der Hypnose ist es möglich, positive Erlebniswelten, wie zum Beispiel den sicheren Ort zu schaffen. Hypnose kann aber auch zur Raucherentwöhnung angewendet werden oder um positive Glaubenssätze zu entwickeln, die im privaten und beruflichen Kontext hilfreich sind. Bei der Hypnose verlieren Sie nie die Kontrolle über das Geschehen, ganz im Gegensatz zu den Darstellungen in der Showhypnose. Die Tiefenentspannung braucht nur genau so tief zu sein, dass Ihrer persönlichen Ziele mittels der Hypnose umgesetzt werden können.

Seit vielen Jahren arbeite ich mit Hypnose und hypnotischen Sprachmustern im Coaching, der Beratung und Therapie. Hypnose ist kein Allheilmittel und kann keine Wunder vollbringen, es ist auch nicht für jedes Anliegen oder jeden Menschen die richtige Methode aber wenn die Hypnose auf Sie als Klienten individuell abgestimmt ist, dann kann diese Methode neben vielen anderen Methode eine hilfreiche Interventionsmethode sein.