Blog

Angst

Bild von ambermb auf Pixabay

Allgemeines zum Thema Angst 

Angst gehört zu unserer Grundaus­stattung an Gefühlen. Auch andere Lebewesen sind offenbar in der Lage, Angst zu empfinden. Zweck der Angst ist es, uns zu “aktivieren” bzw. “in einen Alarmzustand zu versetzen”. Angst erleichtert es uns bspw. Situationen zu bewältigen, in denen wir uns noch nicht “sicher” fühlen, weil es uns noch an den dafür notwendigen Kompetenzen mangelt. Angst ist also durchaus hilfreich, denn sie hilft beim Überleben. Ohne Angst würde es uns nicht geben. Angst ist der Gegenpol, der Antagonist zum Risiko. Angst verhindert lebensgefährdende Handlungen.

Für Angst braucht sich kein Mensch zu rechtfertigen! Dennoch neigen viele Angstbetroffene dazu sich zu rechtfertigen, weil die Umwelt oft mit Unverständnis, “klugen Ratschlägen” oder Spötteleien reagiert. Angst sucht man sich nicht aus, sie ist einfach da und macht etwas mit uns!

Ängste haben ihr eigenes (emotionales) Gedächtnis. Dieses lässt sich allein durch kluge Worte selten “löschen”. Hilfreicher und wirksamer sind neue (korrigierende) emotionale Erfahrungen, die eine “Neuverdrahtung” der Nervenzellen im Gehirn fördern. Leider neigen viele Angstbetroffene zum Vermeiden angstbesetzter Situationen. Kurzfristig verschafft ihnen dies zwar Erleichterung, langfristig steigt aber die Angst und die Angst vor der Angst, so dass das Lebensumfeld immer kleiner wird, weil immer mehr vermieden wird. Im Extrem­fall verlassen Angst-Kranke nicht mehr ihre Wohnung. Sie bewegen sich kaum noch und ernähren sich unzureichend oder einseitig. Ihre Gedanken kreisen immer mehr um das Hauptthema “Angst”. Neue bedrohliche Erfahrungen werden so gedeutet, dass sie in das Katastrophenkonzept der Betroffenen passen und die Schreckensfantasien verstärken.

Ängste werden oft lange Zeit nicht richtig erkannt. Da Ängste immer mit körperlichen Symptomen einhergehen (Herzrasen, Schwindel, Schweißausbruch, Zittern, Muskelver­spannungen usw.), lassen sich viele Angstbetroffene mitunter (erfolglos) jahrelang organisch behandeln. Selbst wenn sie der Arzt auf die Möglichkeit anspricht, dass es sich um Angst­symptome handeln könnte, glauben dies viele Betroffene einfach nicht.

Ungerechtfertigte Ängste lassen sich umso besser “normalisieren”, je rascher man etwas dafür tut. Was sich jahrelang eingeprägt hat, braucht dementsprechend länger. Davon abgesehen gehören Ängste zu denjenigen psychischen Problemen, die sich heute am besten und erfolgreichsten behandeln lassen. Besonders bewährt haben sich eine Normalisierung der Lebensführung (Essen, Schlafen), Ausdauersport, Entspannungsmaßnahmen (inklusive Atemregulation) und Psychotherapie.

 

Wenn Angst zur Krankheit wird

Angst kann sich zu einer schweren seelischen Beeinträchtigung auswachsen.

Die Angst ist grundsätzlich etwas Gutes, denn sie warnt uns Menschen vor Gefahren. Sie ist unsere eigentliche „Alarmanlage“. Entstehen aber durch Angst Kontrollverluste oder Panikattacken, liegt eine Angststörung, die häufigste psychische Erkrankung unserer Zeit, vor.

Wir alle kennen Ängste von frühester Kindheit an. Angst, alleine zu sein. Angst vor der Dunkelheit, Prüfungsangst, Angst vor Gewittern … In späteren Lebensphasen Angst vor Krankheiten, Einsamkeit oder letztlich dem Tod. Ängste gehören zu unserer normalen Entwicklung. Sie kommen und gehen, mal sind sie ausgeprägter, mal einfach nur begleitend. Im Normalfall lernen wir, mit unseren Ängsten zu leben.

10 bis 15 Prozent der Bevölkerung betroffen

Dies ist aber nicht immer der Fall. Immer mehr Menschen, man schätzt 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung, werden von Angststörungen heimgesucht. Frauen sind etwa dreimal häufiger betroffen als Männer. Der Bundes-Gesundheitssurvey 1998 lieferte erstmals repräsentative Zahlen zur Verbreitung von Angststörungen in Deutschland. 14,2 Prozent der Befragten im Alter von 18 bis 65 Jahren hatten während des vorausgegangenen Jahres unter einer Angststörung gelitten.

Dabei waren Frauen deutlich häufiger betroffen als Männer. Angststörungen kommen die Gesellschaft teuer zu stehen. Zu beachten sind einerseits die Arztkosten, die sich bereits auf hohe Beträge summiert haben, bis überhaupt eine verlässliche Diagnose gestellt werden kann. Kann eine Angststörung nicht rechtzeitig und wirksam behandelt werden, droht eine dauernde Erkrankung, Arbeitsplatzverlust und somit hohe Ausfall- und Versicherungskosten.

Zur Störung wird Angst immer dann, wenn sie wiederholt in Situationen auftritt, in denen real und nach menschlichem Ermessen gar keine Gefahr oder Bedrohung vorliegt, wenn sie also unverhältnismäßig ist.

Die Angst äußert sich häufig mittels körperlicher Symptome wie beispielsweise Herzrasen, Schwindel, Zittern, Schweißausbrüchen, verminderter Belastbarkeit oder Beschwerden im Magen-Darm-Trakt.

Entstehung von Angst

Normalerweise verfügt jeder Mensch über die Bereitschaft, Angst zu erleben. Ob und wann diese Bereitschaft zu richtiger Angst wird, ist dagegen von Person zu Person unterschiedlich. Einige Menschen verkraften auch Extremsituationen (wie lebensgefährliche Unfälle, Entführungen, Vergewaltigungen, Misshandlungen), ohne anschließend unter vermehrter Angst zu leiden; andere wiederum trauen sich nicht mehr unter Menschen, nachdem sie sich durch eine für andere banal wirkende Bemerkung tödlich gekränkt fühlten. Vermutlich liegt das persönliche Ausmaß an “Angstbereitschaft” teilweise schon bei der Geburt fest (“Temperament”). Dabei ist unter “Angstbereitschaft” die Art und Weise zu verstehen, wie ein Mensch auf neue, ihm unbekannte Reize reagiert (z. B. durch eine Alarmreaktion im Sinne von Angst oder durch neugieriges, vielleicht sogar lustvolles Untersuchen des neuen Reizes).

Ob sich die Angstbereitschaft vergrößert, gleich bleibt oder abnimmt, hängt wesentlich davon ab, wie die wichtigsten Bezugspersonen des Kindes mit eigenen und fremden Ängsten umgehen. Wenn es den Bezugspersonen gelingt, dem Kind Vertrauen in sein eigenes gutes Funktionieren und das Funktionieren der Welt zu vermitteln, wird es möglicherweise zu einem überwiegend mutigen und gelasseneren Menschen heranwachsen. Handelt es sich dagegen um Bezugspersonen, die selbst mit großer Unsicherheit und Angst auf Neues reagieren, wird dies auch das Kind prägen. Nach heutiger Ansicht erlernen Kinder schon in den ersten Tagen und Monaten ihres Lebens “Kompetenz im Umgang mit Gefühlsregungen”. Gelingt es den Bezugspersonen, ein erregtes (ängstliches) Kind zu beruhigen, spürt das Kind, dass sich Erregungszustände regulieren lassen. Ohne eine solche (wiederholte) Erfahrung bleibt es körperlichen Erregungen (Symptomen) möglicherweise lebenslang hilfloser ausge­liefert. Später reichen oft geringfügige Anlässe, um das ohnehin schon hohe Erregungsniveau so weit zu steigern, dass es in massive Angst umschlägt.

Dann müssen Therapeuten und Ärzte durch “beruhigendes Einwirken” die Betroffenen gleichsam “nachschulen”. In den Familien Angstkranker findet man oft eine regelrechte Angst-Tradition, die sich über mehrere Generationen hinweg erstreckt.

Wenn Menschen mit hoher Angst- bzw. Erregungsbereitschaft nicht gelernt haben, sich selbst zu beruhigen, können auch schon leichtere Reize, wie Schwindel, Herzrasen, Atem­not,  Muskelschwäche, Kribbeln, Missempfindungen, Globusgefühl (“Kloß im Hals”), Schweiß­ausbrüche, schmerzhafte Muskelverspannungen Angst und Unsicherheit auslösen.

Dafür genügen mitunter bereits Hungergefühle, kleinere Infekte, innere Anspannung oder schlichtweg Bewegungsmangel, die vom Betreffenden als eigentliche Ursachen nicht erkannt werden. Schnell stellt sich die katastrophale Vorstellung ein, schwer erkrankt zu sein, möglicherweise sogar sterben zu müssen oder verrückt zu werden.

An dieser Stelle könnten gelassene und Vertrauen spendende Bezugspersonen mitunter den beginnenden Teufelskreis noch durchbrechen. Statt dessen werden aber oft Notärzte oder Krankenhäuser bemüht, die der Situation einen noch dramatischeren Anstrich verleihen und die Gefährlichkeit des Geschehens scheinbar unterstreichen. Da die medizinischen Autoritäten in aller Regel die Angst nehmen können, notfalls mit Hilfe einer Beruhigungs­spritze, schnappt die Falle zu. Bei erneuten Ängsten werden sich die Betreffenden noch rascher in ärztliche Behandlung geben, zugleich werden sie aber auch immer abhängiger von anderen.

Neben dieser für “psychosomatische” Ängste typischen Entwicklungsgeschichte gibt es auch Ängste, die durch ein Ereignis ausgelöst werden, das bei den meisten Menschen Angst erzeugen würde, wie bspw. Naturkatastrophen, schwere Verkehrsunfälle, Entführungen, Misshandlungen oder Vergewaltigungen. Ängste diesen Ursprungs sind meist Teil einer sogenannten posttraumatischen Belastungsstörung.

Der Ursprung mancher Ängste bleibt mitunter auch verborgen, etwa wenn der auslösende Reiz durch Zufall mit einem anderen Angstereignis gekoppelt wurde, ohne dass man sich im Nachhinein daran erinnert. Wer Zeuge eines furchtbaren Unfalls war, kann beispielsweise im weiteren Verlauf seines Lebens auf das Läuten von Kirchenglocken mit starker Angst reagieren, wenn im Augenblick des Unfalls welche zu hören waren. Ähnlich kann sich Angst mit der Farbe rot verknüpfen, wenn ein Unfallauto eine solche Farbe hatte.

Bei Menschen mit hoher Angstbereitschaft tendieren Ängste dazu, sich zu verstärken. Denn diese Personen suchen regelrecht nach Bestätigung ihrer Sorgen. Fast alles was passiert, passt dann in das Angstschema und bestätigt die scheinbare Richtigkeit der Angsterwartung. Auch Vermeidung fördert Ängste, da die hilfreiche Erfahrung, Ängste bewältigen zu können, immer seltener wird.

Einige Ängste haben vermutlich eine körperliche Grundlage, beispielsweise die “Blut- oder Spritzenphobie”. In solchen Situationen verlieren die Betroffenen oft das Bewusstsein, weil ihr autonomes Nervensystem auf den Anblick mit einer “Notfallreaktion” antwortet (wie sie dem Totstellreflex im Tierreich entspricht). Man vermutet, dass die in diesem Zusammen­hang entstehende Phobie weniger mit dem Anblick von Blut- oder Spritzen zu tun hat als vielmehr mit der Angst, das Bewusstsein zu verlieren, im Extremfall zu sterben.

Auch bei Tierphobien (Spinnen, Schlangen, Ratten, Mäuse, Hunde), der Höhenangst (Akrophobie) und der Angst vor engen Räumen (Klaustrophobie) kann man sich vorstellen, dass sie teilweise körperlich (genetisch) verankert sind. Denn in entsprechenden Situationen (Wildnis) können sie durchaus sinnvoll sein und das Überleben fördern. In der oft sterilen modernen Zivilisation, in der viele Kinder Spinnen, Schlangen und Ratten nur noch aus dem Fernsehen oder dem Zoo kennen, lösen solche Ängste oft Unverständnis aus.

Ängste können nicht zuletzt Begleiterscheinungen körperlicher Erkrankungen sein.

Manch­mal ist der Zusammenhang eindeutig und verständlich, etwa in Form der “Vernichtungs­­angst” beim Herzinfarkt, manchmal muss man erst sehr gezielt und mit medizinisch-technischen Hilfsmitteln danach fahnden (etwa bei einer Überfunktion der Schilddrüse oder einer zu Unterzuckerung neigenden Stoffwechsellage).

Einige Ängste wollen Betroffene auch nicht wahrhaben (etwa bei einem Drogen- bzw. Alkoholentzug oder dem Absetzen von Beruhigungsmitteln). Schließlich können auch Medikamente Ängste auslösen (etwa Schilddrüsenhormone).

„Phobische und andere Angststörungen“

Angststörungen werden im Klassifikationssystem ICD-10 (International Classification of Disorders) als neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen kodiert.

Die ICD-10 unterscheidet zwischen „Phobischen Störungen“ (Agoraphobie, Soziale Phobie, spezifische Phobien, sonstige phobische Störungen) und „Anderen Angststörungen“ (Panikstörungen, generalisierte Angststörung).

 

Agoraphobie: „Ich sitze in der Falle“

Die häufigste Phobie ist die sogenannte Agoraphobie. Diese liegt bei Menschen vor, die an bestimmten Orten ein starkes Unwohlsein, oder eben Angst empfinden. Dazu gehören öffentliche Plätze, Geschäfte oder Orte mit großen Menschenmengen.

Auch bei weiten Reisen alleine kann dieses Phänomen auftreten. Gemeinsam ist diesen Situationen, dass die Betroffenen glauben, im Falle des Auftretens von Panik oder potenziell bedrohlichen Zuständen nicht schnell genug flüchten zu können, dass Hilfe nicht schnell genug vor Ort wäre oder dass sie in peinliche Situationen geraten könnten.

Das Grundgefühl, anderen Menschen ausgeliefert zu sein, setzt eine körperliche Stressreaktion in Gang, die zu den oben erwähnten Angstsymptomen bis hin zu Panikattacken führen kann. Die Betroffenen zeigen ein starkes Vermeidungsverhalten, das oft zu einem totalen Rückzug in die eigenen vier Wände führt – mit den Folgen neuer Ängste vor Isolation und dem Verlust vertrauter Personen.

Soziophobie – Die Angst vor der Gesellschaft

Bei sozialen Phobien meiden Menschen Auftritte in der Gesellschaft. Sie fürchten, Erwartungen anderer nicht zu erfüllen und auf Ablehnung stoßen zu können. Oder Sie haben Angst, dass man ihnen die Nervosität – zum Beispiel bei einem Vortrag vor vielen Menschen – ansieht. Die erwähnten Symptome können auftreten, ebenso Sprachhemmung, häufige Versprecher oder Atemnot, Übelkeit, wiederum bis hin zu Panikattacken.

Es liegt in der Natur der Sache, dass Menschen mit sozialen Ängsten versuchen, „gefährdenden“ Situationen aus dem Weg zu gehen. Dies kann die schulische oder berufliche Karriere ebenso beeinträchtigen wie das Privatleben und zu einer völligen sozialen Isolation führen.

Phobien – Flugzeuge, Aufzüge, Spinnen …

Und schließlich gibt es die spezifischen Phobien, die sich gegen ein bestimmtes Objekt oder gegen eine bestimmte Situation richten. Zum Beispiel entwickeln Menschen Tier­phobien wie die allseits bekannte Arachnophobie, die Angst vor Spinnen.

Bei situativen Phobien entstehen Angst­störungen in Flugzeugen, in der Höhe oder in Aufzügen. Andere Menschen wiederum entwickeln eine Phobie vor Spritzen oder vor Blut.

Panik ohne ersichtlichen Grund

Das Hauptmerkmal der Panikstörung sind immer wieder auftretende, nicht durch äußere Umstände ausgelöste Panikattacken. Diese Panikattacken stellen eine extreme körperliche Angstreaktion aus scheinbar heiterem Himmel dar, die die Betroffenen als starke Bedrohung ihrer Gesundheit erleben. Der Körper bereitet sich mit erhöhter Adrenalin-Ausschüttung blitzschnell auf eine Kampf- / Fluchtreaktion vor.

Es kommt zu Symptomen wie Atemnot, Engegefühl in der Brust, Herzrasen- oder schmerzen, Zittern, Schweißausbrüchen, Übelkeit oder anderen Beschwerden. Betroffene glauben oftmals, sie würden einen Herzinfarkt erleiden. In der Regel lassen die Symptome mit dem Adrenalin-Abbau nach einigen Minuten wieder nach.

Das Auftreten vereinzelter Panikattacken ist noch keine Erkrankung. Erst wenn die Panik­attacken wiederholt auftreten, wenn sich eine eigentliche Angst vor der Angst entwickelt, spricht man von einer Angststörung.

Isolation und Depression

Angststörungen können neben den jeweiligen akuten Symptomen längerfristig zu Depressionen und völliger Isolation führen, aber auch zu einem gesteigerten Suchtverhalten. Andauernde Ängste, Phobien und Panikattacken nehmen den Betroffenen alle Lebensenergie. Alles ist negativ beeinflusst. Die Betroffenen meiden die Öffentlichkeit, Orte, wo ihre Ängste noch akuter werden, wo Panikattacken entstehen könnten. Patienten kapseln sich immer mehr auch von ihrem privaten Umfeld ab und isolieren sich.

Um aufkommende Angst zu unterdrücken oder um sich einstellende körperliche Beschwerden zu bekämpfen, greifen viele Betroffene zu Medikamenten, Alkohol oder Drogen und geraten so in einen Kreislauf, aus dem auszubrechen nun noch schwieriger ist.

Die generalisierte Angststörung

Definition

Eine generalisierte Angststörung zeichnet sich durch eine diffuse Angst mit Anspannung, Besorgnis und Befürchtungen über alltägliche Ereignisse und Probleme über einen Zeit­raum von mindestens sechs Monaten, begleitet von vielen weiteren psychischen und körper­lichen Symptomen.

 

Epidemiologie

Zirka 4% der Gesamtbevölkerung leiden unter einer generalisierten Angststörung. Frauen erkranken etwas häufiger als Männer. Allgemein kann man sagen, dass man mindestens über einen Zeitraum von             Zeichnung von Angstpatientin

6 Monaten an fast allen Tagen an den oben genannten Symptomen leiden muss, um die Kriterien für die Diagnose “generalisierte Angststörung” zu erfüllen.

Bei der generalisierten Angststörung, gibt es für die Patienten in der Regel keinen konkreten Anlass zur übermäßigen Sorge. Dennoch ist das Krankheitsbild häufig durch ein permanentes “Sich-Sorgen-machen” gekennzeichnet.

Diese Sorgen sind deutlich übertrieben und nicht durch die Person zu kontrollieren, d.h. auch wenn sie versucht diese Gedanken wegzuschieben und an etwas Anderes zu denken, drängen sie sich immer wieder auf. Das Belastende hierbei sind insbesondere neben den kreisenden Gedanken die körperlichen Symptome, die den Patienten immer wieder heim­suchen und in unterschiedlicher Stärke und Ausprägung auch über Stunden überdauern können.

Zusätzlich können ein Gefühl der Ruhelosigkeit oder ständiges „auf dem Sprung sein“, leichte Ermüdbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Reizbarkeit, das Gefühl verrückt zu werden, erhöhte Muskelspannung (Rücken-, Nackenschmerzen, Spannungskopfschmerzen) und Schlafstörungen auftreten.

Beispiel: Generalisierte Angststörung

Man stelle sich vor, dass jedes Mal, wenn der Lebenspartner das Haus verlässt um zur Arbeit zu fahren, die unter der Angststörung leidende Person sich die ganze Zeit Sorgen darüber macht, dass der Lebenspartner einen Autounfall habe. Sie versucht sich zwar durch andere Gedanken abzulenken, doch kommen diese ständig zurück. Selbst wenn der Partner später unverletzt wieder nach Hause zurückkehrt, kann schon eine neue Kleinigkeit wie z. B. ein tropfender Wasserhahn genügen, um für die nächste sorgenvolle und schlaflose Nacht zu sorgen. Diese Symptomatik über einen Zeitraum von Stunden auszuhalten ist sehr, sehr belastend. Es kann sogar soweit führen, dass sich die Angst im Ausmaß einer Panikattacke zeigt.

 

 

Burnout – Die Krankheit der Sieger

Grundsätzliches zum Begriff „Burnout“

Burnout – jeder kennt das Wort. Was genau bedeutet es und woher stammt es? Der Begriff „Burnout“ entstammt der Kernphysik.

Dort werden heiß gelaufene und ausgebrannte Brennstäbe so benannt.

Burnout beim Menschen meint also, dass Betroffene nach langem Funktionieren auf hohem Niveau ausgebrannt ist.

Wenn Sie mehr erfahren möchten über Erschöpfungssyndrome, Stress, Burnout und was man dagegen tun kann, können Sie unter nachstehendem Link den ganzen Artikel lesen.

Burnout&Prävention

Adressen für den Notfall und Krisen in Nürnberg

Adressen für den Notfall

Nachstehend finden Sie Adressen und Links zu Beratung und Hilfe in Krisen.
Krisendienst Mittelfranken

0911 – 42 48 55 – 0
www.krisendienst-mittelfranken.de
abends und am Wochenende, auch auf türkisch und russisch

Frauennotruf Nürnberg e.V.

0911 – 28 44 00
www.frauennotruf.info

Telefonseelsorge (anonym, 24 h, kostenfrei)

0800 – 111 0 111
0800 – 111 0 222
www.telefonseelsorge.de (auch als chat oder webmail)

Notruf des Kinder- und Jugenddienstes (KJND)

0911 – 231 33 33
www.kjnd.nuernberg.de
24h, auch für Eltern

Beauftragte der Polizei für Frauen und Kinder

0911 – 21 12 13 31 (auch anonym)
www.polizei.bayern.de
während der Bürozeiten, sonst Anrufbeantworter, Informationsbroschüren für Opfer

Frauenhaus – Verein Hilfe für Frauen in Not e.V.

0911 – 33 39 15 (24h-Notruf)
0911 – 378 88 78 (Beratungsstelle)
www.frauenhaus-nuernberg.de
häusliche Gewalt und/oder Stalking

Wie funktioniert eigentlich Kommunikation?

Das Wort Kommunikation bedeutet: „Teilnehmen an oder teilen von Informationen, Gedanken, Botschaften oder Signalen.“ Eine Grundannahme der Kommunikation besagt, dass es nicht möglich ist, nicht zu kommunizieren. (Axiom I von Paul Watzlawick) Insofern erscheint es sinnvoll, sich mit Möglichkeiten zur Verbesserung der Kommunikation auseinander zusetzen.

Senden und Empfangen

Oft wird von Sendern und Empfängern gesprochen, wenn es um Kommunikation geht.
Das Sender-Empfänger-Modell der Kommunikation stammt von dem britischen Soziologen Stuart Hall (1970er Jahre). In diesem Modell wird Kommunikation definiert, als Übertragung einer Nachricht von einem Sender zu einem Empfänger. Die Nachricht wird codiert, in der Regel in Sprache, und als Signal über einen Übertragungskanal (Luft) übermittelt. Auf dem Weg vom Sender zum Empfänger kann die Nachricht durch Störungen verfälscht werden. Eine Voraussetzung für die erfolgreiche Kommunikation ist, dass Sender und Empfänger die gleiche Codierung für die Nachricht verwenden, also die gleiche Sprache sprechen.

Dieses Modell vermittelt den Eindruck, als verlaufe Kommunikation zwischen Menschen so, wie zwischen einem Radiosender und einem Radioempfangsgerät.

Überraschender Weise ist dies jedoch falsch. Der Sender codiert nämlich etwas anderes als der Empfänger decodiert, da beide unterschiedliche Decodierungs­systeme verwenden, nämlich ihr jeweils anderes Denken und Empfinden. Das Modell nach Hall funktioniert aber nur, wenn die gleiche Codierung verwendet wird. Das heißt die Mitteilungs­absicht des Senders muss seiner Bedürfnis­befriedigungs­absicht entsprechend formuliert sein und zugleich vom Empfänger in dessen Sinne verstanden werden. Das heißt, dass der Sender sich so mitteilen muss, dass er vom Empfänger verstanden wird. Eine große Schwierigkeit besteht also darin, dass der Sender eine Botschaft senden muss, die der Empfänger so entschlüsseln kann, dass beim Empfänger das ankommt, was der Sender beabsichtigt.

Der größte Unterschied zum Radiomodell jedoch ist, dass wir Botschaften nicht wie Radios empfangen. Wir müssen die Informationen ständig übersetzen. Deshalb ist Kommunikation, das miteinander Reden, so schwierig und missverständlich.

Eine gelungene Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg, sowohl im Beruflichen, als auch im Privaten. Gerne unterstütze ich Sie, wenn Sie Bedarf haben, besser kommunizieren zu können.

GFK – Gewaltfreie Kommunikation

Gewaltfreie Kommunikation ist ein Schlüssel, ein Weg, eine Möglichkeit bei sich selbst anzukommen und somit auch beim anderen Menschen, dem Kommunikationspartner. Gewaltfreie Kommunikation folgt einem bestimmten Weg der Kommunikation.

An erster Stelle steht die Mitteilung dessen, was man beobachtet hat. Es handelt sich dabei um die reine Beobachtung, ohne eigene Bewertung.
Danach folgt die Mitteilung der eigenen Gefühle, die das Beobachtete bei einem selbst ausgelöst hat.
Als drittes teilt man dem Kommunikationspartner mit, durch welches nicht befriedigte Bedürfnis das Gefühl entstanden ist.
Als viertes kann man im Anschluss eine Bitte an sein Gegenüber richten.

Ein Beispiel soll Ihnen das Ganze veranschaulichen.

Zwei Menschen sind für 20 Uhr in einem Restaurant zum Essen verabredet. Eine Person ist pünktlich, die andere Person verspätet sich ohne weitere Benachrichtigung um 30 Minuten. Wer hat es noch nicht erlebt, in so einem Falle über die zu spätkommende Person verärgert zu sein? Ärger über andere Menschen oder Situationen zu empfinden, kann der Beginn von Gewalt in der Kommunikation sein. Oft entstehen nämlich aus einer solchen Haltung Anschuldigungen, wie:

Du bist schuld, dass…

Deinetwegen geht es mir jetzt schlecht.

Deinetwegen musste ich mich jetzt aufregen.

Du machst mich noch verrückt.

Tatsache ist, dass man nicht wissen kann, warum das Gegenüber erst 30 Minuten später als vereinbart im Restaurant erscheint. Es kann eine Autopanne gegeben haben, einen Verkehrsstau, das Handy wurde Zuhause vergessen, der Babysitter kam zu spät… So lange man keine Beobachtungen zur Verfügung hat, welche die Verspätung erklären können, ist ein Mensch nicht in der Lage die Situation zu beurteilen. Trotzdem kann dieses unbestimmte Warten unangenehme Gefühle im Menschen auslösen. Vielleicht ist es Sorge um den anderen Menschen, vielleicht Irritation oder das Empfinden dem anderen Menschen nicht wertvoll genug zu sein.

In der gewaltfreien Kommunikation könnte ein Gesprächsverlauf so aussehen.

Ich sehe, dass du 30 Minuten nach unserem vereinbarten Termin kommst. (Beobachtung)
Darauf hatte ich jetzt mit innerer Unruhe reagiert. (Gefühl)
Es wäre mir ein Bedürfnis gewesen, den Grund für deine Verspätung früher zu erfahren. (Bedürfnis)
Deshalb möchte ich dich bitten das nächste Mal pünktlich zu sein oder mich bezüglich eines Zuspätkommens rechtzeitig zu unterrichten. (Bitte)

Dies ist nur ein beispielhafte Möglichkeit. Die gewaltfreie Kommunikation ist keine Technik, die man rational gesteuert anwendet, sondern ist die gewaltfreie Kommunikation eine Möglichkeit sich selbst, seine Bedürfnisse und Gefühle genau zu verstehen und zum Ausdruck zu bringen, sowie die Gefühle und Bedürfnisse des anderen Menschen verstehen zu lernen.

Alle zwischenmenschlichen Konflikte sind dem Grunde nach friedlich zu lösen. Wenn das nicht geschieht, dann deshalb weil eine Situation eine Überforderung darstellt. Eine Situation überfordert uns Menschen dann, wenn uns die Möglichkeiten fehlen mit der Situation umgehen zu können, bspw. weil wir sie überhaupt nicht richtig verstehen. Zum Beispiel uns über die Verspätung eines anderen Menschen aufzuregen, ohne zu verstehen, dass der zu spät Kommende gar nicht für diese Aufregung verantwortlich ist und dass man Situationen, und damit Menschen, erst beurteilen kann, wenn man weiß, warum etwas so geschehen ist, wie es geschehen ist.

Gewaltfreie Kommunikation kann in allen Bereichen des Lebens hilfreich sein. Ob Zuhause mit der eigenen Familie oder in der Arbeit mit den Kollegen und Vorgesetzten, überall kann die gewaltfreie Kommunikation das Leben erleichtern und angenehmer für alle beteiligten Menschen sein.

Ich selbst lebe die gewaltfreie Kommunikation seit vielen Jahren und weiß aus eigener Erfahrung, dass es ein Prozess ist, der Zeit und Raum und Zuwendung braucht, so dass die Haltung aus der die gewaltfreie Kommunikation ganz automatisch hervorgeht, immer tragender wird im Leben. Die anfängliche Mühe lohnt sich jedoch, denn die mögliche Steigerung der Lebensqualtität lässt sich mitunter unmittelbar erleben, sobald man selbst aus der gewaltfreien Haltung heraus kommuniziert.

Ich biete die gewaltfreie Kommunikation sowohl als Wochenendkurs an der Paracelsusschule Nürnberg an, bitte fragen Sie die Studienleitung nach meinen Kursen, als auch in den Beratungs- und Therapiestunden. Durch zahlreiche Arbeitsblätter und ein auf Sie als Interessent/in abgestimmtes Skript kann ich Sie so unterstützen, dass Sie den größten Teil der gewaltfreien Kommunikation in aller Ruhe Zuhause verstehen lernen und erproben können. Wenn Sie mehr Interesse an der gewaltfreien Kommunikation haben, freue ich mich auf Ihren Anfrage.

Katathym-Imaginative Psychotherapie – KIB/KIP

Als Kind war uns eine bildliche Vorstellungskraft eigen, da wir in magischen Bildwelten lebten. In unser kindlichen Vorstellungskraft konnten Bäume zu Lebewesen werden oder Naturgeister plötzlich hinter einem Baum hervor schlüpfen. Bei Erwachsenen können Tagtraumbilder bewusst entwickelt und therapeutisch gelenkt werden. Tagtraumbilder bringen mit stärkenden inneren Kräften in Kontakt. Der in inneren Bildern Reisende erweitert dabei spielerisch sein kreatives Potenzial und erweitert seine Alltagskompetenzen.

Die Katathym-imaginative Psychotherapie, die von dem Arzt und Psychoanalytiker Hans Carl Leuner entwickelt wurde, ist eine Therapieform, bei der mit Tagträumen gearbeitet wird. Mit Hilfe eines ausgewählten Fokus (wie z.B. Wiese, Haus, Fluss, Berg, Löwe oder Vulkan) kann der Klient in Kontakt mit unbewussten Themen und stärkenden Ressourcen kommen. In der imaginativ-symbolischen Auseinandersetzung können neue Erlebens- und Verhaltensmöglichkeiten erschlossen werden. In Tagtraumbildern ergeben sich häufig spontane Einsichten, die als Ich-Stärkung erlebt werden. Der Klient eröffnet sich dadurch neue und kreative Handlungsspielräume. Mit Hilfe eines konkreten Fokus können Symbole und Bilder aus tieferen inneren Schichten freigesetzt, erlebt und bearbeitet werden.

Aufstellungen in der Therapie

Die bekannteste und verbreiteste Aufstellungsform ist die systemische Familienaufstellung. Aufstellungsarbeit ist aber weit mehr als ausschließlich Familienaufstellungen zu machen. Im Grunde können alle Anliegen und Ansätze aufgestellt und mittels Aufstellungen bearbeitet und ggf. auch gelöst werden.

Was unterscheidet Aufstellung von anderen Interventionsformen?

Der größte Unterschied von Aufstellungen zu Interventionsformen, wie beispielsweise der Gesprächsführung, ist, dass man mit den Informationen des Körpers arbeiten kann. Alles Erlebte des Menschen, jedes Gefühl, jeder Gedanke, jede Erinnerung hat auch einen körperlichen Niederschlag. Der Körper hat das gesamte Erleben nonverbal, also nicht sprachlich, abgespeichert. Ebenso hat der Körper ein genaues Wissen um den Lösungszustand, bzw. den Zustand seelischer und körperlicher Gesundheit. Und der Körper weiß um Ansätze und Wege.

Diese Informationen können mittels der Aufstellungen in Erfahrung gebracht werden. Diese Erfahrungen sind zudem sehr umfassend im Menschen verankert, das heißt es werden viele Sinne angesprochen und berührt. Dadurch kann es zu sehr umfassenden Veränderungen kommen, die durch eine reine Gesprächsintervention eventuell nicht erreichbar wäre.

Im Grunde kann alles worüber man sprechen kann, auch aufgestellt werden. Wenn beispielsweise ein Bewerbungsgespräch im Raum steht und es gibt innere Unsicherheiten, dann kann durch eine Aufstellungsarbeit das Anliegen erlebt und entsprechende Ressourcen, also Fähigkeiten entwickelt werden.

Hypnose

Die Hypnose ist nach wie vor eine sehr unterschiedlich betrachtete und bewertete therapeutische Methode. Hinlänglich bekannt ist die Showhypnose die auf Bühnen vorgeführt wird. Diese Art der Hypnose hat mit der Hypnose im beratenden und therapeutischen Kontext nichts zu tun.

Hypnotisch ist, was in der Tiefe auf den Menschen einwirkt und dabei zunächst an seinem Bewusstsein vorbei geht. Seelische Beschwerden können auf ungelöste Konflikte hinweisen, die dem Menschen nicht bewusst sind. Mittels der Hypnose ist es möglich auf schonende Art und Weise diese Konflikte aufzulösen, indem sie in der Hypnose nachbearbeitet und weiterbearbeitet werden. Dazu müsste noch nicht einmal der genaue Konflikt bekannt sein.

Alles was ein Mensch erlebt, wirkt auf alle Ebenen seines Wahrnehmungsvermögens ein, sowie auf den gesamten Körper. Deshalb hilft ein Darüber sprechen oft alleine nicht, diese vergangenen Erlebnisse aufzuarbeiten. Mittels der Hypnose ist es möglich, positive Erlebniswelten, wie zum Beispiel den sicheren Ort zu schaffen. Hypnose kann aber auch zur Raucherentwöhnung angewendet werden oder um positive Glaubenssätze zu entwickeln, die im privaten und beruflichen Kontext hilfreich sind. Bei der Hypnose verlieren Sie nie die Kontrolle über das Geschehen, ganz im Gegensatz zu den Darstellungen in der Showhypnose. Die Tiefenentspannung braucht nur genau so tief zu sein, dass Ihrer persönlichen Ziele mittels der Hypnose umgesetzt werden können.

Seit vielen Jahren arbeite ich mit Hypnose und hypnotischen Sprachmustern im Coaching, der Beratung und Therapie. Hypnose ist kein Allheilmittel und kann keine Wunder vollbringen, es ist auch nicht für jedes Anliegen oder jeden Menschen die richtige Methode aber wenn die Hypnose auf Sie als Klienten individuell abgestimmt ist, dann kann diese Methode neben vielen anderen Methode eine hilfreiche Interventionsmethode sein.

Angehörigenberatung in Nürnberg

Hinter jedem Patienten, hinter jeder Krankheit gibt es meist auch Angehörige, für die eine belastende Situation entsteht, bzw. entstanden ist. Dieses Erleben ist sehr umfangreich und spielt sich auf vielen Ebenen ab. Auf der seelischen Ebene beispielsweise, da die Angehörigen erleben, dass es dem Menschen nicht gut geht. Es können Spannungen auf der zwischenmenschlichen Ebene entstehen, wenn Patienten beispielsweise gereizt sind, suchtkrank oder dement. Zu diesen und zahlreichen, oft sehr individuellen psychosozialen Anforderungen, können auch körperliche Belastungen bei Pflege oder anderweitiger Entlastung des Patienten von Alltagsaufgaben und ein anspruchsvolles Zeitmanagement hinzukommen. Die Angehörigen sind somit auf zahlreichen Ebenen mitbelastet und werden mit diesem Erleben oft übersehen, da, verständlicherweise, der Patient der Hilfe seiner Angehörigen bedarf.

Angehörigenberatung bedeutet, Ihnen Möglichkeiten der seelischen Entlastung zu verschaffen und mit Ihnen als Angehörigen Wege zu entwickeln, die es Ihnen ermöglichen einen hilfreicheren Umgang mit Ihrer Situation finden zu können. Manchmal hilft es bereits, dass ein Mensch da ist, der zuhört und Verständnis zeigt.In der Angehörigenberatung gibt es jedoch zahlreiche weitere Möglichkeiten. Das Arbeiten mit Ressourcen, also Ihren Kräften und Möglichkeiten, das Kennenlernen der eigenen Grenzen, die Erweiterung der kommunikativen Möglichkeiten oder das Erlernen einer Entspannungsmethode.

Der Beratungsprozess als solches wird ganz individuell auf Sie abgestimmt. Ich biete Ihnen Möglichkeiten an und Sie bestimmen, in welche Richtung der Weg für Sie verlaufen soll. Je mehr Angebote Sie zur Verfügung gestellt bekommen, je besser diese auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt sind, desto mehr Möglichkeiten entstehen für Sie, Ihre Lösungsansätze und Umsetzungen zu finden.

Mehr Informationen zu Coaching finden Sie hier.